Grüne und WAM verweigern Debatte zu Kita-Öffnung

Weltbeste Bildung für jeden9. Juni 2020

Maintaler FDP verärgert über Ablehnung der Dringlichkeitsdebatte

„Grüne und WAM verweigern den Maintaler Eltern eine Debatte über die Kita-Öffnung in Maintal!“ zeigt sich der FDP-Fraktionsvorsitzende Thomas Schäfer außerordentlich verärgert darüber, dass beide Fraktionen ihre Zustimmung zur Aufnahme eines Dringlichkeitsantrags zum Thema Kindertagesstätten in der Corona-Pandemie auf die Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung am Montag verweigert haben. Damit konnte der Antrag nicht beraten werden. Dies sei ein Affront gegenüber allen Eltern, die von der Maintaler Politik wissen wollen, wann sie endlich ihre Kinder in die Kitas bringen können und unter welchen Bedingungen dies geschehen kann. „Aber Grünen und WAM ist eine Debatte über die Dörnigheimer Fähre offensichtlich wichtiger als über die Betreuung der Maintaler Kinder.“ kommentiert Thomas Schäfer sarkastisch die Abstimmung der beiden Fraktionen.

Offensichtlich hatten die Grünen zu viel Angst davor, dass in der Debatte deutlich wird, welche Versäumnisse von dem zuständigen hessischen Sozial-Ministerium ausgehen, dass von den Grünen geführt wird. „Lieber diskutieren die Grünen in kleinen nichtöffentlichen Videokonferenzen und gerieren sich dann als die großen Vertreter des Kindeswohls, als dass sie sich einer offenen Debatte um den richtigen Weg für die weitere Kinderbetreuung in der Stadtverordnetenversammlung stellen.“ wirft Thomas Schäfer den Grünen und mit ihren auch der WAM eine Flucht vor den Maintaler Eltern vor. Da helfe auch kein Hinweis darauf, dass angeblich der FDP-Antrag nicht mehr aktuell sei, um diese Tatsache zu verdecken.

„Für uns steht an oberster Stelle, dass alle Maintaler Kinder so schnell wie möglich wieder in einen geordneten Regelbetrieb kommen.“ verdeutlicht der FDP-Fraktionsvorsitzende seinen Schwerpunkt. Die jetzige Situation stelle vor allem für die Kinder aber auch für die Eltern eine Belastung dar, die kein Tag länger andauern darf, als zwingend erforderlich. „Wir wissen um die Bemühungen der Bürgermeisterin, hier ein gutes Angebot zu bieten, aber wir sind auch mit den Maßnahmen der kommenden Wochen noch weit weg von einem ordentlichen Regelbetrieb.“ so Thomas Schäfer, der weiter ausführt: „Es ist an der Zeit, die Prioritäten neu zu ordnen, denn während überall sonst das öffentliche Leben wieder hochgefahren wird, verharren die Kitas im Notbetrieb.“ Die FDP werde jedenfalls nicht nachlassen, das Thema Kinderbetreuung auf der Tagesordnung der politischen Debatte zu lassen.