Sparen und Gestalten geht, wenn man es will
FDP-Maintal stellt ihr Wahlprogramm zur Kommunalwahl vor
„Für uns ist klar, dass Sparen und Gestalten geht, wenn man es denn nur will,“ stellen der Spitzenkandidat Thomas Schäfer und der Ortsvorsitzende Leo Hoffmann das Wahlprogramm der Maintaler Freien Demokraten für die bevorstehende Kommunalwahl vor. Im Zentrum des Programms stehen die Aspekte Bildung, Stadtentwicklung und Finanzen. Ebenso treffen die Freien Demokraten Aussagen zu ihren Zielen bei der örtlichen Verkehrs- und Kulturpolitik. „Wir treten mit einem klaren und prägnanten Programm an, das sich auf das Wesentliche konzentriert,“ beschreibt Thomas Schäfer die Inhalte des Programms. Leo Hoffmann ergänzt: „In den letzten Jahren haben wir immer wieder bewiesen, dass wir in der Sache pragmatisch handeln und den Bürgern vertrauen, dass sie ihr Leben am besten selbst gestalten können.“
„Wir brauchen Kitas, deren Angebot auf den Alltag von Heute zugeschnitten ist,“ legt Julia Kleiß als neues Gesicht der Maintaler FDP besonderen Wert auf die Unterstützung und Förderung der Kinder. Ziel der FDP ist es, ein breites und qualifiziertes Angebot an Bildungs- und Betreuungseinrichtungen sicherzustellen, in denen insbesondere die deutsche Sprache als Grundlage von Bildung vermittelt wird. Hierzu braucht es die Aufrechterhaltung und Ausweitung der Betreuungszeiten in Kitas und Horten. „Neben den Kitas müssen wir auch das Schulzentrum Bischofsheim aufwerten und die Kapazität der Wilhelm-Busch-Schule erweitern,“ formuliert Julia Kleis, die auch für den Kreistag an vorderer Stelle kandidiert ihren Anspruch in der Bildungspolitik.
„Wir erkennen das gigantische Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Vereinen und Initiativen in Sport, Kultur und sozialem Miteinander an,“ hebt die Stadtverordnete Hannelore Eimer den Wert des gesellschaftlichen Zusammenhalts hervor. Für die FDP sind Kultur und Kunst Garanten individueller Lebensqualität, die Toleranz und bürgerschaftliche Gemeinsamkeit fördern. „Deswegen muss Kultur auch in Maintal stattfinden!“ unterstreicht Hannelore Eimer ihr Credo, dass Kultur mehr ist als die Alte Oper in Frankfurt. Die Vereine müssen die Möglichkeit haben, ihr Vereinsleben auch im öffentlichen Raum zu gestalten.
„Mobilität ist für uns ein Grundrecht. Unser Ziel ist es, alle Verkehrsmittel intelligent zu verknüpfen, damit jeder selbst wählen kann, wie er unterwegs ist,“ stellt Leo Hoffmann die verkehrspolitischen Ziele der FDP vor. Dabei geht es um eine sichere und flüssige Fahrt ermöglichen mit dem Auto genauso wie um ein gut ausgebautes Radwegenetz. „Das Busnetz muss konkurrenzfähig sein und auch am Abend/Wochenende fahren,“ sieht der Ortsvorsitzende einen leistungsfähigen ÖPNV als unverzichtbaren Teil der Mobilität an. Zugleich stellt er die Position der FDP zur Autofähre in Dörnigheim klar, indem er sich gegen eine staatliche Förderung einer Fußgänger- und Radfahrerfähre ausspricht.
„Wir Freie Demokraten Maintal wollen, dass Maintal wieder verantwortungsvoll mit Geld umgeht und rechnen kann,“ hebt Spitzenkandidat Thomas Schäfer die besondere Bedeutung des städtischen Haushaltes hervor. Er spricht sich klar gegen Steuererhöhungen aus, insbesondere gegen weitere Erhöhungen der Grundsteuer. Er fordert eine faire Finanzierung der Kommunen ein, beispielsweise bei der Kita-Versorgung, und schließt eine Klage gegen das Land nicht aus. „Außerdem müssen wir die eigenen Ausgaben senken und nehmen dabei den Personalbestand in der Kernverwaltung in den Fokus. „Wir bekennen uns ausdrücklich zum Neubau des Maintalbades als zentrale Sport- und Freizeitstätte, stellen aber viele andere Investitionen in Frage,“ will Thomas Schäfer keine Projekte mehr ohne echten Maintal-Nutzen nur wegen Fördergeldern anstoßen.
„Wir wollen eine Stadtentwicklung mit Augenmaß betreiben, die die Besonderheiten der Lage unserer Stadt zwischen Frankfurt und Hanau bewahrt,“ beschreibt Dr. Dieter Fritz die Leitlinie der Maintaler FDP in der Stadtentwicklung. Die Stadt solle nicht zum Überlaufbecken für Frankfurt werden, sondern sich organisch entwickeln. Dazu gehöre ein schrittweiser Ausbau der Wohn- und Gewerbeflächen. Nachverdichtung im innerörtlichen Bereich soll nur behutsam erfolgen und sich in das bestehende Stadtbild einpassen. Gleichzeitig müsse der Naturraum erhalten bleiben. Dazu zählen für ihn insbesondere die Streuobstwiesen. „Wiesen erhalten satt zubauen,“ bringt es der Bischofsheimer auf den Punkt.
„Wir wollen Maintal liebenswert gestalten, die schönen Flecken aufwerten und die Schandflecken beseitigen,“ ergänzt die ehrenamtliche Stadträtin Anahit Schäfer den städtebaulichen Anspruch und verweist auf das Mainufer und die Hochstädter Hauptstraße, als besondere Anziehungspunkte. Bei der Stadtentwicklung müssen die Bürger beteiligt werden, gerade bei den großen Projekten. Das gilt besonders für den Neubau der Rechenzentren. „Wir sehen Rechenzentren als Bestandteil der digitalen Realität und möchten, dass Maintal an dieser Entwicklung teilnimmt,“ formuliert Anahit Schäfer und stellt zugleich klar, dass der Neubau der Rechenzentren unter intensiver Beteiligung und Berücksichtigung der Interessen der Bevölkerung erfolgen muss. Hierfür wolle sie sich auch weiterhin im Magistrat einsetzen.
Das gesamte Wahlprogramm und die Kandidatenliste der FDP können Sie unter https://fdp-maintal.de/startseite/kommunalwahlprogramm-2026/ nachlesen.
