Kolja Saß (2. v. rechts) und Klaus Gerhard (4. v. rechts) mit Thomas Schäfer (links), Alexander Noll 2. v. links) und vielen Kandidaten

Infrastruktur im Kreis und in Maintal stärken

1. März 2016

FDP Main-Kinzig und FDP Maintal mit politischem Frühschoppen

„Mit unserer Veranstaltungsreihe von Sinntal nach Maintal kommen wir jetzt im Westen unseres Kreises an!“ begrüßte der FDP-Kreisvorsitzende Kolja Saß die Gäste des politischen Frühschoppens der Freien Demokraten am vergangenen Sonntag in Maintal-Dörnigheim. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Infrastruktur. Eine gute Infrastruktur bestehe aus gut ausgebauten Straßen, einem funktionierenden Schienennahverkehr, gepflegten Bildungseinrichtungen und Datenautobahnen. Hierzu müsse der Staat die Rahmenbedingungen stecken, aber nicht selbst als Unternehmer auftreten. „Infrastruktur ist die Grundlage für alles.“ stellte Kolja Saß fest.

Als Beispiel, wie man es nicht macht, kann der Breitbandausbau im Kreis dienen. Hier hatte eine kreiseigene Gesellschaft investiert und damit privaten Anbietern Konkurrenz gemacht. Jetzt wird zwar vielerorts mit kreiseigenen Internet gesurft, ob dies aber zukunftsfähig ist, sei dahingestellt. „Wenn ich in Gelnhausen mit meinem Tablett arbeite, wie es immer mehr Menschen machen, bekomme ich einen Hotspot der Telekom, aber nicht von der kreiseigenen Gesellschaft!“ fragt sich Kolja Saß, ob der Kreis wirklich die richtige Infrastruktur errichtet.

Mindestens genauso wichtig wie schnelle Internetverbindungen seien gute Straßen und Schienenanbindungen. „Das die Maintaler und die weiter östlich im Main-Kinzig-Kreis wohnenden Bürger noch mindestens ein Jahrzehnt darauf warten müssen, bis die nordmainsche S-Bahn und die Autobahnanbindung im Riederwald kommt, ist ein Standortnachteil der nur schwer auszugleichen ist.“ verdeutlichte Kolja Saß, dass der Kreis immer weiter von der Entwicklung abgehängt wird. Deshalb müsse Politik hier beschleunigend wirken und nicht weiter bremsen, wie es unter anderem der Verkehrsminister beim Straßenbau mache.

Der FDP-Ortsvorsitzende in Maintal, Klaus Gerhard, nahm das Thema des Tages auf und stellte fest: „Nur wer die Freiheit und den Wohlstand der ganzen Gesellschaft im Sinn hat, kann auch Verantwortung für nachfolgende Generationen übernehmen.“ Dazu braucht es nach Meinung des Freien Demokraten Investitionen in die Zukunft der Kinder und Enkel, für Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze, Schulen und Kitas. „Investitionen in die beste Bildung der Welt, in das schnellste Internet und in gut funktionierendes Versorgungs- und Verkehrsnetze sind Voraussetzung für eine sich entwickelnde Gemeinschaft.

Als Beispiel für eine gute Infrastrukturpolitik wiesen Kolja Saß und Klaus Gerhard auf die Aktion „Schlaglöcher sinnvoll nutzen!“ hin, mit der die Maintaler Freien Demokraten auf die Schäden in den Straßen hingewiesen hatten. „Statt das Geld in unnötige Rathausneubauten zu stecken, sollten lieber die grundlegenden Defizite unserer kommunalen Infrastruktur beseitigt werden.“ stellte Klaus Gerhard klar.

Kolja Saß und Klaus Gerhard zeigten sich zum Abschluss der Veranstaltungsreihe der FDP davon überzeugt, dass die Freien Demokraten im Aufwind sind und bei der kommenden Kommunalwahl ein gutes Ergebnis erreichen werden. „Es zeigt sich, dass die FDP gebraucht wird, wenn es darum geht, mit Sachverstand und Augenmaß unser Gemeinwesen weiter zu entwickeln. Dies werden die Wähler honorieren!“ so die beiden Vorsitzenden abschließend.