FDP Maintal fordert Grundreinigung der Bahnhöfe

Infrastruktur stärken18. Oktober 2018

Antrag für die nächste Stadtverordnetenversammlung eingebracht

„Wer als Reisender mit dem Zug nach Maintal kommt, meint, er ist in der Dritten Welt gelandet!“ findet das Ortsvorstandsmitglied Anahit Schäfer klare Worte zum Zustand der Maintaler Bahnhöfe. Die Bahnsteige sind vollkommen verdreckt und die Anzeigetafeln mit undefinierbaren Schmutz beschmiert. Dieser Zustand geht auf das unmögliche Verhalten von Menschen zurück, die meinen, öffentliche Einrichtungen kann man einfach verkommen lassen. „Es wundert mich nicht, dass viele Reisende und Pendler sich vor diesen Bahnhöfen ekeln und deshalb lieber mit dem Auto fahren.“ sieht die Freie Demokratin ein besonderes Manko der öffentlichen Infrastruktur in der Stadt.

„Für die Bahnhöfe ist die Deutsche Bahn zuständig.“ erläutert der FDP-Ortsvorsitzende Klaus Gerhard die Aufgabenverteilung an den Bahnhöfen und sieht dennoch den Magistrat in der Pflicht für Abhilfe zu sorgen. Deshalb habe die FDP-Fraktion für die kommende Stadtverordnetenversammlung einen Antrag eingebracht, wonach der Magistrat aufgefordert wird, auf die Deutsche Bahn mit Nachdruck einzuwirken, dass die Maintaler Bahnhöfe mindestens einmal jährlich einer intensiven Grundreinigung unterzogen werden und regelmäßig auf ihren Sauberkeitszustand überprüft werden. „Es kann nicht sein, dass wir als Stadt zulassen, dass unser Image durch das Nichtstun der Bahn leidet.“ stellt der FDP-Politiker unmissverständlich fest.

Ziel der FDP ist es, mehr Menschen dazu zu motivieren, auf die Bahn umzusteigen. Dazu gehört neben einem attraktiven Zugangebot aber auch eine ansehnliche Infrastruktur, in der sich die Reisenden aufhalten möchten. „So wie es jetzt ist, kann es jedenfalls nicht weitergehen.“ erklären Anahit Schäfer und Klaus Gerhard. Sie fordern dass die Bahn schnellstens handelt und stellen abschließend fest: „Wir wollen nicht warten, bis die nordmainische S-Bahn kommt, bevor wir in Maintal mal wieder ansehnliche Bahnhöfe haben.“