
FDP-Fraktion bringt Initiativen für eine neue Schule in Dörnigheim und die KiTa auf dem Real-Gelände ein
„Für Maintal zählt eine gute Bildungsinfrastruktur als Grundlage zur Entwicklung unserer Kinder,“ stellt der FDP-Ortsvorsitzende und schulpolitische Sprecher der Kreistagsfraktion Leo Hoffmann zwei Anträge der FDP für die kommende Stadtverordnetenversammlung vor. Dabei geht es zum einen um die Errichtung einer neuen Grundschule in Dörnigheim und zum anderen den künftigen Betrieb der KiTa auf dem Real-Gelände durch einen freien Träger. „Wir greifen die berechtigten Klagen des Elternbeirates der Wilhelm-Busch-Schule auf und setzen uns dafür ein, in Dörnigheim eine weitere Grundschule zu bauen,“ so Leo Hoffmann, der zugleich darauf hinweist, dass auch die FDP-Kreistagsfraktion diese Forderung aufgegriffen hat.
Hintergrund der Initiative der FDP ist, dass bereits seit Jahren besonders im Stadtteil Dörnigheim Kapazitäten an den Grundschulen fehlen. Das führt zu einer unvertretbaren Enge in den existierenden Schulen. „Mit dem Bau weiterer Wohngebiete in Dörnigheim wird diese Enge noch weiter zunehmen,“ verdeutlicht der Kreistagsfraktionsvorsitzende und Maintaler Stadtverordnete Prof. Joachim Fetzer, dass die bestehenden Probleme sich verschärfen werden. Deshalb sei es wichtig, schon jetzt den Bau einer weiteren Grundschule in Maintal anzugehen. Der bestehende Schulentwicklung des Kreises endet 2025, dabei müssen jetzt die Weichen für die kommenden 10 Jahre gestellt werden. „Wer behauptet, dass es kaum zusätzliche Schüler in Zukunft geben wird, verschließt die Augen vor der Realität,“ weißt Prof. Joachim Fetzer die kurzsichtige Argumentation der Kreisspitze von CDU und SPD zurück.
Als Standort für die neue Schule kommt nach Auffassung der Maintaler FDP das Entwicklungsgebiet Maintal Mitte zwischen dem Bahnhof Maintal Ost und der Eichenheege in Betracht. „An dieser Stelle entstehen viele neue Wohnungen und das Gebiet liegt in der räumlichen Aufteilung optimal,“ so Leo Hoffmann. Da nicht die Stadt Maintal, sondern der Main-Kinzig-Kreis für den Schulbau verantwortlich ist, wollen die Freien Demokraten, dass der Magistrat mit dem Kreis in Verhandlungen eintritt, damit in 5 bis 10 Jahren die neue Schule Realität werden kann. „Es reicht eben nicht, dass der Kreis ständig die Schulumlage erhöht, aber in Maintal nicht ausreichende Plätze für die Schulkinder bereitstellt,“ erwartet Prof. Joachim Fetzer ein Bekenntnis des Kreises für eine ausreichende Schulversorgung in Maintal.
„Nicht nur für Schulkinder, sondern auch für KiTa-Kinder brauchen eine gute Versorgung in Maintal,“ weitet die sozialpolitische Sprecherin der Maintaler FDP-Fraktion Hannelore Eimer den Blick auf die kleinsten Bürger Maintals. Deshalb begrüßt es die FDP in Maintal, dass der Investor auf dem Real-Gelände eine neue KiTa für die Stadt bauen wird. „Wir glauben, dass wir eine Vielfalt von Angeboten und Konzepten bei den KiTa-Betreibern brauchen,“ verdeutlicht Hannelore Eimer, dass die neue KiTa nicht zwingend von der Stadt betrieben werden muss. Deswegen beantragt ihre Fraktion, dass Magistrat schon jetzt einen freien Träger für die neue KiTa sucht, der bei der Planung der KiTa mit eingebunden wird. Dies wäre ein Beitrag zur Bildungsvielfalt in der Stadt.



