Freie Demokraten und Wahlalternative Maintal bilden Fraktionsgemeinschaft
Kräfte bündeln für die Bürger und Bürgerinnen der Stadt
„Wir wollen unsere Kräfte zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Maintal bündeln,“ geben die beiden Spritzenkandidaten der FDP Maintal, Thomas Schäfer, und der Wahlalternative Maintal, Jörg Schuschkow, die Bildung einer Fraktionsgemeinschaft bekannt. Die neue Fraktion wird den Titel „FDP-WAM – Fraktion“ tragen. Beide Gruppierungen hatten in der Kommunalwahl jeweils 2 Sitze errungen.
„Mit Blick auf die großen Herausforderungen, vor denen die kommende Stadtverordnetenversammlung steht, werden wir zu viert mehr Schlagkraft besitzen und unsere Arbeit auf mehr Schultern verteilen können,“ erläutert Thomas Schäfer die Beweggründe des Zusammengehens. Jörg Schuschkow ergänzt: „In den vergangenen Jahren haben wir gezeigt, dass wir gut Zusammenarbeiten konnten und in vielen Themen ähnliche Ansichten vertreten.“ So hatten in den vergangenen Jahren beide Gruppierungen sich für eine strikten Einsparkurs im Haushalt und gegen Steuererhöhungen ausgesprochen. Diese Nähe wollen beide Gruppierungen vertiefen.
„Uns ist wichtig, dass die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger eine seriöse Vertretung erfahren, gerade wenn es um die städtischen Finanzen und die Stadtentwicklung geht,“ ergänzt Jana Freund, die für die WAM erneut in die Stadtverordnetenversammlung gewählt wurde. Für den FDP-Ortsvorsitzenden Leo Hoffmann, der ebenfalls wiedergewählt wurde, stehen besonders die Aspekte der Freiheit und Mobilität im Vordergrund: „In den vergangenen Jahren wurden von der Stadtverordnetenversammlung immer wieder Beschlüsse gefasst, die auf eine verstärkte Regulierung und Bürokratisierung abzielten. Dem wollen wir uns entgegenstellen.“
Als Fraktionsvorsitzenden wählte die Fraktionsgemeinschaft Thomas Schäfer, der in seine 6 Wahlperiode als Stadtverordneter geht. Weiterhin hat die Fraktionsgemeinschaft beschlossen, Jana Freund für das Amt der stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteherin und Anahit Schäfer als ehrenamtliches Magistratsmitglied vorzuschlagen.
Die Mitglieder der Fraktionsgemeinschaft sind sich einig, dass die erste große Herausforderung die Verabschiedung eines Haushaltes für 2026 und 2027 sein wird. Hier muss der Konsolidierungskurs, den beide Gruppierungen seit langem gefordert hatten, endlich ernsthaft in Angriff genommen werden. Ebenso will die Fraktionsgemeinschaft darauf achten, dass die Beschlüsse zum geplanten Rechenzentrum in Dörnigheim von Magistrat umgesetzt werden.
