Die Bürger in die Entscheidungsfindung einbeziehen

Die Einwohner unserer Stadt sind nicht nur Steuerzahler und Kunden der Gemeinde. Die Bürger und Bürgerinnen sind die Kommune. Wir Liberale wollen gemäß dem Subsidiaritätsprinzip, dass im staatlichen Aufbau so viele Entscheidungen wie möglich durch die Bürgerinnen und Bürger vor Ort getroffen werden können. Bürgerbeteiligung erfordert aber, dass zwischen allen Beteiligten die jeweiligen Verantwortlichkeiten klar kommuniziert und gelebt werden. Dies betrifft einerseits den Föderalismus (Kommune, Kreis, Land und darüber hinaus bis zur EU). Hier wenden wir uns gegen Symbolpolitik mit Bundes- oder gar europapolitischem Inhalt in der Kommunalpolitik. Andererseits betrifft dies auch die haupt- und ehrenamtlichen Verantwortlichkeiten aller Beteiligter in den politischen Strukturen der Stadt. Dies erfordert eine klare Kommunikation mit den Bürgern und Bürgerinnen.

Jede Gesellschaft profitiert auf viele Weisen von dem ehrenamtlichen Engagement ihrer Bürger und Bürgerinnen. Nicht jede Aufgabe kann oder sollte vom Staat übernommen werden, sondern von engagierten Bürgern und Bürgerinnen, die zum Wohl ihres Umfelds beitragen wollen. Mit dem Arbeitskreis Asyl und der Bürgerhilfe haben wir in Maintal zwei Vorzeigeinitiativen, die dieses Engagement der Maintaler dokumentieren. Die Stadt muss die Rahmenbedingen schaffen, damit ehrenamtliches Engagement unterstützt und gefördert wird

Die Vernetzung der einzelnen ehrenamtlichen Initiativen sollte durch die Stadt gefördert werden. Wer sich engagieren will, soll einen Überblick haben, wo dies möglich ist. Schließlich ist auch eine gesellschaftliche Anerkennung des Ehrenamts notwendig, wozu neben den Ehrenamtspreisen, wodurch die treue Arbeit, die meist im Hintergrund geschieht, öffentlich gewürdigt wird, auch monetäre Vorteile zählen.

Die Ziele der FDP Maintal für die kommende Wahlperiode:

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