Vorschläge für den Bürgerbeteiligungsprozess zur Haushaltskonsolidierung

vom

Antrag zur Tagesordnung der 20. Stadtverordnetenversammlung am 07.04.2014

Die FDP-Fraktion beantragt, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der kommenden Stadtverordnetenversammlung zu nehmen:

Die Stadtverordnetenversammlung hat beschlossen einen breiten Bürgerbeteiligungsprozess zur Haushaltskonsolidierung durchzuführen. Im Rahmen dieses Prozesses stellt die Stadtverordnetenversammlung nachfolgende Vorschläge zur Diskussion und bittet den Stadtverordnetenvorsteher und den Magistrat, diese in den Beratungsprozess einzubringen:

Begründung:

Die Haushaltskonsolidierung ist eine wesentliche Voraussetzung zur Genehmigung des defizitären Maintaler Haushaltes. Die Kommunalaufsicht hat den Haushalt der Stadt nicht zur Genehmigung angenommen, da das vorgelegte Konsolidierungskonzept nicht den minimalen Anforderungen an ein solches Konzept gerecht wird. Die vom Innenministerium vorgelegten Richtlinien verschärfen die Anforderungen an die Haushaltsgenehmigung.

Die Stadtverordnetenversammlung hat beschlossen, im Rahmen des Bürgerhaushaltes einen Beteiligungsprozess durchzuführen, mit dem Vorschläge erarbeitet werden sollen, wie die Haushaltskonsolidierung erfolgen kann. Dabei sollen die Ansätze des Magistrates berücksichtigt werden. Die Stadtverordnetenversammlung hat jedoch bisher keine eigenen Vorschläge zur Haushaltskonsolidierung entwickelt und verlässt sich voll auf Magistrat und Bürger. Damit wird sie ihrer gestaltenden Rolle nicht gerecht. Die Stadtverordnetenversammlung sollte deshalb eigene Vorschläge in die Diskussion einbringen und im Beteiligungsprozess verproben lassen.

Der vorgelegte Antrag enthält eine Reihe von Vorschlägen, die in den Beteiligungsprozess eingebracht werden können. Diese Vorschläge sind bereits in der Diskussion, so dass es unabhängig von der finalen Entscheidung über deren Annahme zweckmäßig ist, sie im Bürgerbeteiligungsprozess vertiefter zu diskutieren.

Thomas Schäfer