Prüfung eines Anwohnerparkens in Maintals Tempo 30 Zonen

Der Magistrat wird beauftragt, zu prüfen, wie mittels eines Anwohnerparksystems i9n den Tempo 30 Zonen Maintals, das zugleich ausreichend Parkmöglichkeiten für die Besucher lässt, die Parksituation in der Stadt entspannt werden kann. Das System soll mit geringem Verwaltungsaufwand und ohne die Einführung neuer Bezahlsystem (Parkscheinautomaten) umgesetzt werden.

Begründung:

Städte wie Frankfurt und Offenbach haben seit Jahren Modelle von Anwohnerparkausweisen, die 50% – 80% der öffentlichen Parkflächen nur für Anwohner bestimmen. Die restlichen Flächen bleiben weiterhin frei verfügbar, etwa für Gäste. Der Vorteil wäre, dass in einem ersten Schritt ein Großteil der Firmenfahrzeuge aus den Wohngebieten verschwinden und somit etlicher Parkraum frei werden würde.

Eine Beschilderung wie in Offenbach, 2 Std.- Parken für PKW mit Parkscheibe auf den geregelten Flächen (7:00-19:00 Uhr), würde Besucher und Kunden des Einzelhandels nicht benachteiligen. Die Ortsdurchgangsstraßen und Vorfahrtsstraßen könnten von dieser Regelung ausgenommen sein, sodass hier Einzelhandel und Gastronomie nicht benachteiligt würden und der Magistrat jederzeit auf die Parksituation Einfluss nehmen kann. Der Aufwand durch die Regelung setzt nur bei der Einführung eine bürokratische Mehrleistung voraus, in den Folgejahren kann dies auf elektronischen Wege deutlich reduziert werden und sich gebührendeckend darstellen lassen. Es sollte damit verbunden auch überlegt werden, ob die Stellflächen für LKW über 3,5 to. in den Maintaler Gewerbegebieten erweitert werden können.